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VEPAR Jagdreisen Erfolgreich jagen in Ungarn |
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Jagen in Ungarn
"Ungarn, das klassische Jagdland in Osteuropa mit der längsten Tradition im Jagdtourismus, herzlicher Gastfreundschaft und gutem Wildbestand". Diesen Standardäusserungen sind Sie sicherlich schon öfters begegnet, wenn Sie sich für Jagdangebote in Ungarn interessiert haben. Leider sind die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen auch bei der Jagd nicht überall spurlos vorübergegangen.
So müssen nun z.B. die Revierinhaber selbst für die Wildschäden aufkommen; dies hat natürlich viele der Forstämter, Jagdgenossenschaften und Staatsreviere hart getroffen. In vielen Revieren war daher eine starke Bestandesreduktion des Wildes die unausweichliche Folge. Am 1. März 97 ist das schon lange erwartete neue Jagdgesetz endlich in Kraft getreten. Das Jagdrecht ist den Landbesitzern übertragen worden. Viele Reviere sind aufgelöst worden oder haben Teile ihrer bejagbaren Fläche verloren. Bei der Revierauswahl, auch bei Revieren die Sie schon kennen oder bei Revieren die Ihnen andere Jäger empfehlen, ist daher immer mehr äusserste Vorsicht geboten. Lassen Sie sich nicht von "günstigen Angeboten" beeindrucken! Eine auf den ersten Blick "günstigere" Jagdreise entwickelt sich nicht selten zu einem Fiasko. Ausser Frust und Spesen nichts gewesen.
Gut organisierte Jagdangebote in wildreichen, erfolgversprechenden Jagdrevieren haben ihren Preis.
Wir sind seit 1991 in Ungarn aktiv, und haben auf Empfehlung von "Fachleuten" hin über 30 "gute Jagdreviere" in den verschiedensten Landesteilen selber intensiv bejagt und begutachtet. Glauben Sie uns, die Ergebnisse dieser Testjagden waren zum Teil erschreckend! In nahezu 75% der als gut bezeichneten Jagdreviere ist der Jagddruck in letzter Zeit so hoch, dass Sie kaum Wild in Anblick bekommen. Zugegeben, unsere Anforderungen sind sehr hoch. Wir kennen einige bekannte Reviere, wo die Wildbestände verantwortungsvoll, mit Blick in die Zukunft, gehegt werden und die wir Ihnen mit gutem Gewissen empfehlen können.
Die wildreichsten Jagdreviere befinden sich unbestritten in Süd-West-Ungarn, besonders entlang der Landesgrenze zu Kroatien in den Komitaten ZALA, SOMOGY und BARANYA. In diesen Regionen zieht z.B. über 60% des ungarischen Rot- und Schwarzwildbestandes seine Fährten. Die weltbesten Damwildbestände stehen ebenfalls südlich des Plattensees. Die Reviere im Komitat ZALA sind von Österreich innert kurzer Zeit erreichbar und werden (zu) intensiv von Wochenendjägern genutzt. Das Komitat BARANYA hat eine eigene Preispolitik; unserer Meinung nach ca. 30% zu hohe Abschuss- und Dienstleistungskosten. Die goldenen Mitte finden wir im Komitat SOMOGY; Wildbestand, Abschuss- und Dienstleistungskosten wie auch die Unterkünfte und Jagdführer entsprechen ganz unseren Erwartungen. Aber auch dort gilt - Vorsicht bei der Revierauswahl.
Die besten Termine in den bekannten Revieren buchen Sie in Ihrem Interesse frühzeitig
Stammgäste, die zum Teil schon bis zu 15 Jahre die gleichen
Termine im gleichen Revier buchen, haben Vorrang. Je früher Sie sich
entscheiden, um so bessere Chancen haben Sie, in einem gepflegtem,
wildreichen Jagdrevier mit den besten Voraussetzungen jagen zu können.
VEPAR Jagdreisen kann Ihnen wie auch Ihren Jagdkameraden hervorragende Jagdmöglichkeiten
auf Rot- und Damhirsche, beiderlei Kahlwild, Muffelwidder, Rehbock und Schwarzwild
bis in die hochkapitale Goldmedaillenklasse in traumhaften, bewährten
Jagdrevieren anbieten. Erfüllen Sie sich einen Traum und jagen Sie erfolgreich
in den besten Jagdrevieren Ungarns. Sparen können Sie anderswo. Die Entscheidung
ob Sie bei einer Schnäppchenjagd oder einer sogenannten Stornojagd Geld sparen
wollen liegt selbstverständlich bei Ihnen. Bei uns werden Sie solche Angebote
nicht finden. Wir jagen um Erfolg zu haben; nicht um Geld zu sparen.
TERMINE
Je nach Wildart ab 15. April bis 31. Januar. Ankunft im Revier um ca. 13.00 h; am gleichen Tag Abendpirsch bzw. Ansitz. Drei Tage jeweils Morgen- und Abendpirsch bzw. Ansitz. Am fünften Reisetag nach der Morgenpirsch und ausgiebigem Frühstück Endabrechnung und Abreise. Dies entspricht unserem Basisangebot von 4 Jagdtagen. Zusätzlicher Jagdtag mit Unterkunft, Vollpension, Jagdführung, Betreuung etc. je nach Unterkunft und Revier von CHF 105.- bis CHF 165.-. Nichtjagende Begleitung bezahlt lediglich Unterkunft mit Verpflegung.
REISEVORSCHLÄGE ( für unsere Jagdgäste aus der Schweiz )
Problemlose und günstige An- bzw. Rückreise mit Ihrem PKW und dem Autoreisezug der ÖBB von FELDKIRCH nach GRAZ; den Zoll bei HEILIGENKREUZ passieren und weiter auf guten Landstrassen über KÖRMEND, ZALAEGERSZEG, NAGYKANISZA, NAGYATAD nach LABOD oder BARCS. Die Fahrzeit ab Graz beträgt ca. 4 Stunden. Oder Flug Zürich-Budapest-Zürich mit der Malev und Transfers Flughafen-Revier-Flughafen. Nach Absprache sind Flüge mit einem zweimotorigen Privatflugzeug (mit Instrumentenflug ausgerüstet) ab Flughafen Zürich Kloten zu interessanten Konditionen möglich. Ab 4 Fluggästen bestimmen Sie selber die Abflugzeiten und die Destinationen in der Nähe Ihres Jagdgebietes. Die Flugpreise sind nur etwa 30-40% höher als wenn Sie einen normalen Linienflug buchen würden.
JAGDREVIERE
Unsere Vertragsreviere sind u.a. direkt angrenzende Reviere des Staatsreviers LABOD im Komitat SOMOGY und befinden sich südlich des Plattensees zwischen dem Dorf LABOD und der Stadt BARCS. Alleine im Revier LABOD werden jährlich ca. 3'000 Stück Schalenwild erlegt!! Die Reviergrösse der verschiedenen Jagdreviere liegt bei ca. 9'000 bis 45'000 ha. Flachreviere und somit auch sehr empfehlenswert für ältere Jäger. Starkes Rotwild, Hirsche bis 13+ kg (12.9.2001;1 Rothirsch mit 16.8 kg !!) Geweihgewicht, Damwild, Damhirsche bis 5+ kg Geweihgewicht möglich, beiderlei Kahlwild, Schwarz- und Rehwild kann erfolgreich bejagt werden. In der Regel werden Sie mehrmals täglich Anblick haben. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Sie hier in Revieren jagen, die weltweit hinsichtlich Qualität und Wildbestand einen exzellenten Ruf geniessen. "Schnäppchenjäger", "Rappenspalter" und sonstige Problemgäste sind hier unerwünscht. Während der Rothirschbrunft, 1.-30.9., nur Jagd auf Hirsche ab 8 kg möglich !!
JAGDAUSÜBUNG
Ansitz, es sind in allen Revieren viele Hochsitze vorhanden, Pirsch und Kombination Ansitz/Pirsch. Je nach Saison und Revier besteht die Möglichkeit zur sehr reizvollen Jagd ab dem Pferdewagen. Jagdführung 1:1 mit guten Berufsjägern und Jagdführern. Für eine erfolgreiche Jagd ohne Stress und Eile empfehlen wir Ihnen einen Jagdaufenthalt von 5-6 Jagdtagen einzuplanen. Mit einer eingeschossenen (!!) Jagdwaffe (Repetierer) ab Kaliber 7,62 mm (30-06; 300 Win Mag etc.) und einem variablen, lichtstarken Zielfernrohr sind Sie für diese Jagden gut ausgerüstet. Die Jagd wird am Morgen und am Abend ausgeübt. Jagd ab Pferdekutsche tagsüber. 2 Pirschgänge entsprechen 1 Jagdtag. Je nach Revier und Jahreszeit bestehen tagsüber Angelmöglichkeiten auf Hecht und Zander an einem nahegelegenen See. Thermalquellen laden zur Erholung ein.
UNTERKUNFT / VERPFLEGUNG
Gute, angenehme I. und II. Klasse Jagdhäuser, evtl. auch Pensionen, die unmittelbar in oder bei den Jagdrevieren liegen. Gute Küche; es wird reichlich serviert. Vorwiegend ungarische Spezialitäten und Wildgerichte. Frühzeitig angemeldete Wünsche der Jagdgäste können meistens berücksichtigt werden. Bei Unterkunft in Pensionen ohne eigene Küche, in Jagdrevieren ohne eigene Jagdhäuser, wird die Verpflegung in nahegelegenen, uns bestens bekannten Restaurants eingenommen. Unterkunft im Doppelzimmer. Auf Wunsch nach Möglichkeit Unterkunft im Einzelzimmer oder Appartement gegen Aufzahlung. In I. Klasse Jagdhäuser stehen Zimmer mit eigenem Bad und Toilette zur Verfügung. Bei II. Klasse Jagdhäuser gemeinsames Badezimmer und Toilette im Korridor.
Die verschiedenen Revierleitungen würden sich freuen, Sie wie auch Ihre Jagdkameraden zu einer erfolgreichen Jagd in Ihren gepflegten, wildreichen Jagdrevieren empfangen zu dürfen. Ungarn, vor allem die von uns ausgesuchten und für gut empfundenen Jagdreviere werden Sie nicht enttäuschen!!
KOSTEN BASISANGEBOT
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4 Jagdtage; Jagdführung 1:1 | |
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4 Übernachtungen mit Vollpension 1. Klasse | |
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Jagdeinladung zur Einfuhr der Jagdwaffen | |
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Jagdkarte mit obligatorischen Versicherungen | |
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Organisations- und Buchungsgebühren | |
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Tiermed. Bescheinigungen, Zollpapiere | |
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Abkochen und bleichen der Trophäen | |
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Endabrechnung im Revier | |
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Betreuung vor Ort durch VEPAR Jagdreisen |
Bei Jagdgenossenschaft zu CHF 995.-
Zusätzlicher Jagdtag zu
CHF 135.-
Achtung: Einige Qualitätsreviere (Staats- und Forstreviere) haben berechtigterweise eigene Preislisten. Geringfügige Abweichungen von Revier zu Revier sind möglich. Unsere Jagdgäste werden diesbezüglich vor Vertragsabschluss frühzeitig informiert.
ZUSÄTZLICHE KOSTEN
Ihre persönlichen Reisekosten, Waffenpapiere (ca. CHF 16.-), Abschüsse laut Preisliste, Getränke, Trophäenbewertung bei Erlegung eines Trophäenträgers (CHF 55.-/Stück), Geländewagen CHF 1.20.-/km. Trophäenspedition in die Schweiz Bock / Keiler / Bache CHF 35.- bis 45.-/Stück; Rothirsch / Damhirsch / Muffelwidder 175.- bis 225.-/Stück. MwSt. bei Einfuhr Ihrer Trophäe in Ihr Heimatland; abhängig von der Stärke Ihrer Trophäe.
Die von uns angebotenen Jagdarrangements von Einzeljagden organisieren wir für kleine Gruppen von mind. 4 und max. 8 Jäger. Je nach Situation besteht für einzelne Jagdgäste die Möglichkeit sich an bestehende Gruppen anzuschliessen. Da wir meistens unsere Jagdgäste bzw. Jagdgruppen während Ihres Jagdaufenthaltes vor Ort in den Revieren persönlich betreuen, werden Sie kaum mit Problemen und Unannehmlichkeiten konfrontiert werden. Sollten dennoch Probleme auftreten, werden wir Ihnen mit Rat und Tat behilflich sein. Sie können sich vorstellen, dass wir somit keinerlei Interesse haben, unseren Jagdgästen Reviere zu empfehlen in denen Probleme zu erwarten sind. Auch für das Weiterbestehen unserer Firma sind wir sicherlich sehr daran interessiert, zufriedene Jagdgäste mit gefreuten, unvergesslichen Jagderlebnissen nach Hause schicken zu dürfen.
In allen von uns empfohlenen Jagdrevieren werden Sie einen hervorragenden Wildbestand und gute Fachleute, die Ihnen sicherlich ein kräftiges Weidmannsheil wünschen, vorfinden. Doch auch unter diesen Voraussetzungen muss Ihnen Diana immer noch zur Seite stehen.
Wir würden uns freuen, Ihnen wie auch Ihren Jagdkameraden einen erfolgreichen, gefreuten Jagdaufenthalt im schönen Ungarn organisieren zu dürfen. Verlangen Sie ein unverbindliches Angebot zur Realisierung Ihrer Jagdträume. Für eine seriöse, reibungslose Vorbereitung Ihrer Jagdreise bitten wir Sie um eine möglichst frühzeitige Anfrage bzw. Buchung. In der Regel ca. 4-6 Monate vor Ihrem erwünschten Reisetermin. Die besten Termine in den guten, bekannten und wildreichen Jagdrevieren werden meistens den langjährigen Stammgästen vergeben. Ungarn erwartet nicht nur Sie.
Ungarn - Jagdklassiker zwischen Donau und Puszta
Ungarn ist landschaftlich vor allem durch
die Donau geprägt. Zwei länderübergreifende Nationalparks zeigen
schützenswerte, einzigartige Auwaldlandschaften an der ungarischen Donau. Bei
ihrem Eintritt nach Ungarn bilden Österreich, Tschechien, die Slowakei und
Ungarn zwischen Wien, Bratislava und Györ, entlang von Donau, March und Thaya,
den länderübergreifenden grossen Nationalpark „Donau-Auen" zum Schutz
der relativ unberührten Auwald- und Wiesengebiete. Das Gebiet ist u.a. bekannt
für seine starken Auwald-Hirsche. Bei ihrem Austritt aus Ungarn, hinüber nach
Kroatien und Serbien, entstand der Donau-Drau-Nationalpark. Es ist der
jüngste der sechs ungarischen Nationalparks und umfasst länderübergreifend
49'500 Hektar, darin eingeschlossen das Auwaldgebiet von Gemenc-Karapansca:
ein Rotwildgebiet, welches heute für seine starken Hirsche ebenso
bekannt ist wie einst das ostpreussische Rominten.
Aus diesem Gebiet stammt der letzte ungarische Weltrekordhirsch mit 271 CIC-
Punkten aus dem Jahre 1986. Etwas westlicher, im Komitat Somogy, wurde im
September 2001 wiederum ein kapitaler Rothirsch mit unglaublichen 16.81 kg
Geweihgewicht von einem deutschen Jäger erlegt. Ungarn bietet solch einmalige
Qualität noch heute. Unsere Grossväter jagten einst - wir jagen heute!
Ungarn bietet Ihnen heute in Europa die besten Voraussetzungen für eine gefreute,
erfolgreiche Jagdreise auf europäisches Hochwild zu reellen Kosten. Vergleichen Sie auch die Preise; Sie
werden staunen!!
Die grosse Steppe
Ungarn ist aber auch das Land der Puszta.
Neben Donau und Plattensee ist die grosse ungarische Tiefebene zwischen Donau
und Theiss, die sich auf über 100'000 Hektar im Karpatenbecken erstreckt,
Ungarns berühmteste und zugleich grösste regionale Einheit.
Mittendrin, in einer der grössten Heide- und Steppenlandschaften Europas, liegt
die weltberühmte Puszta von Hortobagy. Der Hortobagy-Nationalpark
umfasst eine einmalige Steppen- und Teichlandschaft auf über 75'000 Hektar und
ist ein riesiges Rast-, Zug- und Überwinterungsgebiet für hunderttausende von
Zugvögeln.
Bekannt ist die Puszta als eines der letzten Rückzugsgebiete für Europas
grösste flugfähige Vögel, die Grosstrappen. Zuletzt zählte man davon in
Ungarn noch rund 1'300 Exemplare. Wenn die Puszta Ungarns Steppe und Wüste ist,
dann ist der Balaton Ungarns Meer. Im Nordwesten prägen die Soproner Berge und
der Fertö - der ungarische Teil des Neusiedlersees - die Landschaft
Nord-Transdanubiens, für die ebenso typisch noch das Bakony-Gebirge ist. In den
unendlichen Schilfmeeren des Fertö brüten Silberreiher, Löffler und
Graugänse. Hier zählt man über 300 verschiedene Vogelarten.
Östlich der Donau durchzieht den Norden Ungarns eine Gebirgskette zwischen 500
bis 1'000 Meter Seehöhe, die mit Vertes und Pilis westlich von Budapest
beginnt, und sich östlich der Hauptstadt mit Börzsöny, Cserhat, Matra, Bükk
und Zemplen fortsetzt. Wald bedeckt die Berge, dazwischen Wein auf allen
Hängen. Gleich im Norden von Budapest, zwischen Esztergom am Donauknie und der
ungarischen Hauptstadt, finden wir mit dem Pilis-Gebirge eines der
Lieblingsjagdreviere der ehemaligen ungarischen Könige.
Südlich des Plattensees liegt Süd-Transdanubien mit seinen weiten Ebenen und
sanften Hügeln. Nur mit dem Mecsek-Gebirge bei Pecs erheben sich die Berge bis
knapp 700 Meter über Meereshöhe. Dennoch prägen das Land viele Wälder, deren
berühmtester wohl Gemenc mit seinen starken Hirschen ist. Auch für Nichtjäger
hat das Reservat, das man bequem mit einer Kleinbahn durchqueren kann, seinen
Reiz als eines der reichsten Wildreservate Ungarns.
Die Niederungs- und Auwälder sind rund 50'000 Hektar gross und ein Eldorado der
Natur. Uralte Eichen, dichte Weidenhaine und endlose Röhrichtflächen bieten
Lebensraum für Schwarzstörche, Reiher, aber vor allem für starke Sauen und
Hirsche. Auch das andere weltberühmte 48'000 ha Wildreservat, Labod, liegt in diesem
Landesteil.
Land mit reicher Tradition
Das kleine Ungarn ist bekannt als
Jagd-Grossmacht. Dafür sprechen, neben einer langen Jagdgeschichte, die Pflege
der Jagdtraditionen, ausgezeichnete Fachleute, gut gepflegte Wildbestände und
bei Bedarf stärkste
Trophäen bei fast allen mitteleuropäischen Schalenwildarten. Dabei waren am
Ende des Zweiten Weltkrieges auch in Ungarn die Wildbahnen nahezu
leergeschossen. Die Jagd war auf dem Null-Punkt angelangt.
Doch wie in den anderen Ostblockstaaten waren dessen höchste Repräsentanten,
allen voran die kommunistischen Parteichefs selbst, „grosse" Jäger. So
wurde viel für die Jagd getan, erhebliche Mittel eingesetzt, über Wildschäden
nicht geredet, und alles war staatlich organisiert. Von Breschnew bis zum Schah
von Persien jagten höchste ausländische Staatsgäste in Ungarn.
Durch die in Land- und Forstwirtschaft herrschenden sozialistischen
Produktionsverhältnisse wurde eine grosszügige und grossräumige
Jagdwirtschaft und Wildbewirtschaftung betrieben. Auf 18 Prozent der Jagdfläche
entstanden staatliche Jagdbetriebe, hauptsächlich für devisenträchtige
Gastjäger, für den Wildexport und den Wildbretexport.
Hervorragend organisiert ist die Ausbildung von Fachleuten: vom Berufsjäger bis
zum diplomierten Fachingenieur für Wildbewirtschaftung mit
Universitätsabschluss. Grosszügig förderte der Staat die Revierausstattung
mit erstklassigen Jagdhäusern. Unterbringung und Versorgung, kulturelle
Betreuung, Führung und Gastfreundschaft für die Gäste waren und sind
erstklassig.
Ein neues Jagdrecht
Auf diesem soliden Fundament findet auch
nach der politischen Wende und seit der Einführung eines neuen ungarischen
Jagdgesetzes, durch das das Jagdrecht wieder vom Staat auf die Eigentümer von
Grund und Boden übertragen wird, die Jagd weiterhin statt.
Die Mindestgrösse der neuen Reviere muss dabei 3'000 Hektar betragen. Damit
soll weiterhin eine grossräumige Wildbewirtschaftung gewährleistet werden.
Auf dieser Grundlage sind inzwischen 1'135 neue Reviere mit einer
durchschnittlichen Grösse von 8'000 Hektaren entstanden. Dabei gibt es
verschiedene Formen des Eigentums und der Jagdnutzung. Die Regel ist aber in
Ungarn die Verpachtung an Jagdgesellschaften. Einige agrar- oder forstwirtschaftliche Aktiengesellschaften nutzen aber die
Jagd selbst.
Trotz der grossen Umstrukturierung, den Revierveränderungen oder auch
personellen Änderungen blieben fast 80 Prozent der ehemaligen Strukturen
erhalten. Für den Gastjäger, der nach Ungarn reist, hat sich bezüglich
Jagdbetrieb, Unterbringung und Ablauf kaum etwas geändert. Voraussetzung ist,
dass er seine Jagden auch weiterhin über bewährte, langjährig erfahrene
Jagdvermittler oder Veranstalter durchführt. Das neue ungarische Jagdrecht
verbietet, dass Ausländer, die ihren Wohnsitz nicht in Ungarn haben, Pächter
oder Mitpächter von Jagdrevieren oder auch Mitglied von Jagdgesellschaften
werden können.
Nur über eine Jagdvermittlungsagentur können Ausländer in Ungarn jagen. Auf
jedem Fall wird aber dem Jagdgast empfohlen, sich über die Seriosität des
Jagdveranstalters zu informieren, weil jetzt eine Reihe von Jagdvermittlern neu
auf dem Markt erscheinen, mit denen es keinerlei Erfahrung gibt. Für einige ist
wohl das Ganze in erster Linie nur ein Geschäft, bei dem am Ende der Jagdgast
"abgezockt" wird.
Nach dem neuen Jagdrecht muss ausnahmslos jede Trophäe einer
Bewertungskommission vorgelegt werden, bevor sie ausgeführt werden darf. Dabei
werden auch wieder Minuspunkte von eins bis drei eingeführt, was dazu erziehen
soll, dass ordentlich gejagt wird und junge Trophäenträger bis zum Reifealter
geschont werden.
Die äusserst harten Sanktionen treffen in jedem Fall die
Revierverantwortlichen, nicht den Jagdgast und führen zu drastischen Strafen.
Die Trophäen müssen von jeweils drei unabhängigen Begutachtern bewertet
werden. Auf Grund all dieser Neuerungen im ungarischen Jagdrecht soll man sich
davor hüten, sich von günstigen Sonderangebote locken zu lassen.
Noch reiche Wildbestände
Auch in Ungarn forderten die Zeiten des
politischen und wirtschaftlichen Umbruchs zu Demokratie und Marktwirtschaft
ihren Tribut. In Anbetracht der Unsicherheit, wie wohl ein neues Jagdrecht alte
Gewohnheiten einschränken wird, wurde so mancher starke Trophäenträger
"noch schnell" erbeutet und auch die mittlere Altersklasse dabei nicht
geschont.
Andererseits erhielten Wildschäden einen neuen Stellenwert: Waldwildschäden
ignorierte man zu sozialistischer Zeit; und staatlicherseits wurde jetzt eine
Reduzierung der Schalenwildbestände angeordnet. Man kann davon ausgehen, dass
die Wildbestände um etwa 25 bis 30 Prozent seit der Wende herabgesenkt wurden.
Trotzdem ist Ungarn noch ein Land mit reichhaltiger Wildbahn. Auf der Grundlage
des neuen Jagdgesetzes will man weiterhin den Schutz der Lebensräume, die
Bewahrung der Artenvielfalt sowie die Erhaltung der Bestände bei gleichzeitiger
nachhaltiger Nutzung durch die Jagd und eine moderne Wildbewirtschaftung
verwirklichen.
In Ungarn haben sich die Schalenwildbestände kontinuierlich nach oben
entwickelt. Von 1970 bis Ende 1990 stiegen dabei die Bestände beim Rotwild von
zirka 30'000 auf weit über 50'000 Stück, beim Damwild von 2'000 auf 19'000
Stück, bei Muffelwild von 2'000 auf 10'000 Stück, beim Rehwild von 150'000 auf
250'000 und beim Schwarzwild von 14'000 auf über 40'000 Stück.
Wie auch in anderen Ländern wirkten sich die grossräumigen
Produktionsverhältnisse in der ungarischen Landwirtschaft positiv auf die
Entwicklung der Schalenwildbestände aber nachteilig auf die Niederwildbesätze
aus.
Die im Rahmen der Großraumbewirtschaftung entstandenen ausgedehnten
Ackerflächen mit einer Feldfrucht (Weizen oder Mais) wirkten sich günstig auf
die Lebensbedingungen des Rot- und Schwarzwildes aus. Sie boten einerseits ein
erweitertes Nahrungsangebot, andererseits Deckungsmöglichkeiten und Ruhezonen
über einen langen Zeitraum im Jahresverlauf.
Die Folge war das Ausbreiten des Schalenwildes auch in der ungarischen Tiefebene
im Osten, die früher hochwildleer war. Gleichzeitig war eine enorme Zunahme der
Wildschäden zu verzeichnen.
Unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit von Land- und Forstwirtschaft und
des Natur- und Artenschutzes war eine Begrenzung und Reduzierung der
Wildbestände eine objektive Notwendigkeit.
Starke Hirschtrophäen in den Auen
Hauptverbreitungsgebiete des Rotwildes sind die
Komitate Somogy, Zala und Baranya in Süd-Transdanubien sowie Vas und Veszprem
in Nord-Transdanubien und die nördliche Bergkette in Nordostungarn. Hier sind
aber die Berghirsche nicht so stark wie zum Beispiel die Hirsche aus den
Donauauen. Aber auch im Nordosten Ungarns ist man vor Überraschungen nicht
sicher: Starke Trophäen können auch hier vorkommen. Unter den ersten 50
Hirsche der Weltrangliste sind allein 17 aus Ungarn.
Der Abschuss von Rotwild beträgt rund 30'000 Stück. Dabei liegt der Anteil von
Hirschen bei 30 Prozent. Durch ausländische Jagdgäste wurden 63 Prozent aller
Trophäenträger zur Strecke gebracht. So wurden 1995 insgesamt 6'220 Hirsche
durch Bewertungskommisionen bewertet. Dabei sind nach CIC-Kriterien 199 Gold-,
654 Silber- und 1'136 Bronze-Medaillen vergeben worden. 1990 waren es noch 9'552
Hirsche und 372 Goldmedaillen.
Beim Damwild sind die Bestände bis zum politischen Umbruch ständig
angestiegen. Vom weltberühmten Damrevier Gyulaj, südöstlich des Balaton, ist
Damwild im ganzen Land ausgesetzt worden. Die besten Reviere sind Labod, Gyula
an der rumänischen Grenze, natürlich Gyulaj und Guth in Ostungarn. Nirgendwo
auf der Welt gibt es stärkeres Damwild als in Ungarn. Von den ersten 50 der
Weltrangliste kommen 24 aus Ungarn. 1995 wurden insgesamt 1'156 Trophäen
bewertet, davon waren 97 Gold-, 142 Silber- und 148 Bronzemedaillen. Von
ausländischen Jägern wurden 73 Prozent aller Hirsche erlegt.
Das Rehwild ist im ganzen Land verbreitet. Die besten Böcke jagt man in der
Puszta, der ungarischen Tiefebene. Der Bestand schwankt; er betrug im Jahr 1993
277'000 Stück 236'000 im Jahr 1995. Neben der Tiefebene kommen gute Böcke auch
in Nord-Transdanubien und in den Komitaten Bekes und Csongrad vor.
Die Strecke betrug 1995 37'600 Stück. 67 Prozent der Böcke werden von
Ausländern erlegt.
Von den 15'656 bewerteten Bocktrophäen erhielten 142 eine Gold-, 341 eine
Silber- und 513 eine Bronzemedaille. Noch immer werden in Ungarn sehr starke
Böcke zur Strecke gebracht: Unter den ersten 50 der Weltrangliste sind 18
Ungarnböcke. Der stärkste Rehbock im 2002/2003 brachte eine Spitzentrophäe
mit 843 gr Gehörngewicht!!
Muffelwild ist im ganzen Land verbreitet, wobei die Einstandsgebiete relativ
klein sind. Der geschätzte Bestand beträgt 8'500 Stück. Die Strecke lag 1995 bei
2'568 Stück, wobei von Ausländern 65 Prozent aller Widder erlegt wurden. Von 696
bewerteten Widdern erhielten 1995 30 eine Gold-, 34 eine Silber- und 90 eine
Bronzemedaille.
Auch beim Schwarzwild kommt der
Weltrekordkeiler von 2004 mit 162,85 CIC
Punkten aus Ungarn. Der
geschätzte Schwarzwild-Grundbestand beträgt rund 42'000 Stück, die Strecke
lag 1995 bei 42'851 Stück.
Auch durch Ungarn zog ein Seuchenzug der Schweinepest und raffte die Sauen
dahin. Jetzt hat sich der Bestand aber wieder erholt. Auf Grund der günstigen
Lebensraumbedingungen ist ein starkes Ansteigen der Bestände zu beobachten,
wobei die Wildschäden in der Landwirtschaft gleichfalls steigen. Schwarzwild
ist überall verbreitet.
Die meisten Sauen erlegt man im Komitaten Somogy und Baranya und rings um Budapest im Komitat
Pest. Von 2'543 bewerteten Keilertrophäen erhielten 40 eine Gold-, 98 eine
Silber- und 231 eine Bronzemedaille. In unseren ausgesuchten, langjährig
bewährten Vertragsrevieren ist bei Bedarf an einem Abendansitz z.B. die
Erlegung von 3-4 Stück Schwarzwild keine Seltenheit und mit passionierten
Schwarzwildjägern durchaus realisierbar.
Ungarn ist und bleibt für uns immer noch ein Jagdparadies im Herzen
Mitteleuropas. In den über acht Millionen Hektar Jagdflur des Landes finden 36
jagdbare Arten ihren Platz in einer noch ziemlich intakten Landschaft. Die
neuerdings eingetretenen Veränderungen in der Land- und Forstwirtschaft werden
sich wieder günstig auf die Entwicklung des Niederwildes auswirken.
Beim Hochwild werden der Landeskultur angepasste Bestände angestrebt. Der
qualitativ hohe Standard soll aber durch die auf fachlich hohem Niveau stehende
Jagdleitung gesichert werden.
Grundprinzipien unserer Jagdvermittlung
Wir vermitteln unsere Jagden nur
in Ungarn und nur in uns persönlich bekannten und mehrjährig getesteten
Staats-, Forst-, Genossenschafts- und Privatrevieren; ausschliesslich
Qualitätsjagden in den besten, wildreichsten und seit vielen Jahren bewährten
Jagdrevieren Ungarns. Wir wollen nicht einen jagdlichen Massentourismus mit
allen negativen Begleiterscheinungen fördern. Unsere Jagdgäste jagen weder
pauschal noch "Last Minute", Buchungsrabatte oder ähnliche
kommerzielle Werbeaktionen sind für uns und unsere Gäste kein Thema. Unsere
Gäste jagen erfolgreich und schätzen die Qualität unserer Angebote und den
Wildreichtum in unseren Vertragsrevieren seit vielen Jahren.
Man muss kein Insider der Jagdreisebranche sein um zu realisieren, dass Pauschaljagden nur in Jagdrevieren angeboten werden können (müssen, um noch ein paar wenige Unerfahrene abzuzocken) wo die grundlegenden Voraussetzungen, z.B. ein guter Wildbestand, für gefreute Jagderfolge gar nicht mehr vorhanden sind. Qualitätsreviere kennen Ihren Marktwert und lassen sich die Basis ihres Erfolges sicherlich nicht durch einen billigen Jagdtourismus dezimieren.
Unsere Angebote erscheinen dem Laien auf den ersten Blick wahrscheinlich etwas
teurer als die sonst auf dem "Markt" angebotenen Pauschal- bzw.
Schnäppchenjagden. Gerade solche "Jagden" sind in den meisten Fällen
ergebnislos, aber die Basiskosten müssen in jedem Fall bezahlt werden, was die
anfangs billiger erscheinenden Angebote schlussendlich wesentlich teurer werden
lässt. Bei der Annahme solcher Angebote ist immer äusserste Vorsicht geboten
damit Sie als Jagdgast nicht unangenehm überrascht werden.
Bei unseren Angeboten wird jeder Jagdgast über alle zu erwartenden
Kosten detailliert und ausführlich informiert. Er kann sich eine genaue
Vorstellung der Planung, des Ablaufes und der Endkosten seiner Jagdreise machen.
Wir sind in der Regel mit unseren Jagdgästen persönlich vor Ort in den
Jagdrevieren und stehen somit zu unseren Aussagen. Die steigende Anzahl von
Anfragen bzw. Buchungen für unsere Jagdangebote in Ungarn bestätigen uns immer
wieder, dass wir einen richtigen Weg eingeschlagen haben. Unsere Jagdgäste
entscheiden sich immer mehr für Qualität und haben längstens erkannt, dass
die Zeiten erfolgreicher Pauschaljagden, Schnäppchenjagden etc. endgültig
vorbei sind. Entscheiden Sie sich für Qualität und erfreuen Sie sich an Ihren
persönlich realisierten Jagderfolgen in Ungarn.
Ungarn bietet beste Voraussetzungen für erfolgreiche und
gefreute Jagdreisen.